• Hans Beekes

10 Tipps: So schützt du die Bäume und deine Umwelt

Aktualisiert: 22. Apr.

Zu Hause, im Supermarkt oder im Garten: Jeder kann etwas für den Waldschutz tun – Tag für Tag. Das kommt auch dem Klima und der Artenvielfalt zugute.


Wälder sind von unschätzbarem Wert! Für die Artenvielfalt, aber auch, um die Klimakrise abzuwenden. Wälder ziehen große Mengen CO2 aus der Atmosphäre und speichern das klimaschädliche Gas sowohl im Holz als auch im Waldboden. Sie abzuholzen, ist fahrlässig.


Dennoch verschwindet alle paar Sekunden ein Stück Wald in der Größe eines Fußballfeldes von unserem Planeten. Überwiegend für den Anbau von Agrarrohstoffen, wie zum Beispiel Soja als Futter fürs Vieh oder Ölpalmen für die Produktion von Schokocreme, Shampoo oder Pizza.


In unzähligen Produkten, bei denen man es nicht vermuten würde, kann Waldzerstörung stecken. Für Verbrauchende ist das oft schwierig nachzuvollziehen oder zu erkennen.


Deswegen haben wir für all diejenigen, die in ihrem Alltag für den Schutz der Wälder und der Umwelt etwas tun wollen, zehn Tipps zusammengestellt.



1. Fleisch: Weniger ist mehr! Ganz weglassen noch besser

Für den Anbau von Soja werden in Brasilien und Argentinien üppige Wälder vernichtet. Europa ist einer der größten Importeure von Soja – von dem der Großteil an jene Tiere verfüttert wird, die auf dem Grill oder in der Pfanne landen.



2. Offline einkaufen

Einmal zum Mond und fast zurück: So würden sich die im Jahr 2017 in Deutschland getätigten rund 3,4 Milliarden Online-Bestellungen stapeln lassen – bei einer Pakethöhe von 20 Zentimetern. Viele Versandpakete bestehen aus Frischfaserpapier und werden zudem nicht wiederverwendet. Daher vor jeder Bestellung beispielsweise an die Wälder des Nordens denken, die unter anderem dafür abgeholzt werden, und überlegen: Brauche ich das wirklich? Wenn ja, wo kann ich es bei mir um die Ecke bekommen? Wenn am Ende dennoch der Bote klingelt, möglichst den Karton weiterverwenden.



3. Regional, saisonal, aus biologischem Anbau

Insbesondere in Fertigprodukten wie Tiefkühlpizza, Tütensuppen, Keksen, Snacks und Süßigkeiten können Zutaten stecken, für die Wald zerstört wurde. Das lässt sich mit dem Kauf von Produkten verhindern, die in der Umgebung wachsen. Selber kochen und backen mit Zutaten aus der Region ist auch besser fürs Klima.



4. Kurzstreckenflüge canceln

Kurzstreckenflüge sind der klimaschädlichste Weg, um von A nach B zu kommen. Ein einziger Hin- und Rückflug von Hamburg nach München verursacht durchschnittlich 310 Kilogramm CO2 pro Person. Die Bahnfahrt dauert länger, ist aber mit nur 37,4 Kilogramm CO2 viel umweltfreundlicher, auch da die Deutsche Bahn teilweise mit Ökostrom fährt. Sehr weite Reisen sind ohne das Flugzeug oft schwer zu erreichen, es lohnt sich jedoch für das Klima, sie seltener zu unternehmen und dann gleich für eine längere Zeit. Denn weniger Flüge bedeuten weniger CO2.


5. Papier kommt nur recycelt in die Tüte

Ob Toiletten-, Schreib- oder Druckerpapier – es sollte aus recyceltem Papier hergestellt sein. Der blaue Engel ist ein vertrauenswürdiges Siegel.



6. Öfter mal unverpackt kaufen

Warum die Zahncremetube auch noch in einem Karton stecken muss, erschließt sich gar nicht. Bei Nudeln kann man es vielleicht noch verstehen. Doch auch die, sowie viele andere Produkte, gibt es gänzlich unverpackt – in immer mehr Unverpackt-Läden.



7. Möbel verdienen ein langes Leben

Der Küchentisch der Großeltern, der Schrank vom Flohmarkt und der schäbige Stuhl braucht nur neuen Lack: Gebraucht statt neu schont Portemonnaie und Umwelt. Und wenn die Tischbeine – vom Holzwurm zerfressen – nicht mehr zu retten sind, kann die Platte umgebaut zum Regal immer noch ein nützliches Schmuckstück werden.


Wenn doch etwas Neues nötig ist, möglichst Holz aus heimischem Anbau mit FSC- oder Naturland-Siegel kaufen. Aber Achtung, das FSC-Siegel hat beim importierten Holz seine Tücken.



8. Lebensmittel essen statt wegschmeißen

Der schimmelnde Joghurt, das steinharte Brot – in Deutschland landen große Mengen Lebensmittel auf dem Müll. Am besten einen Wochenplan machen und nur das einkaufen, was wirklich benötigt und zubereitet wird. Für jedes Produkt wurden irgendwo auf der Welt Agrarrohstoffe angebaut. Landfläche ist eine wertvolle Ressource – auf der nicht Lebensmittel für den Müll wachsen sollten.



9. Frischetheke statt Kühlregal

Auch beim Kauf von frischem Käse, Fleisch oder Fisch kann Müll vermieden werden, da dort weniger Plastik zum Einsatz kommt. Es gibt aber auch immer mehr Supermärkte, die mitgebrachte Behälter an der Frischetheke befüllen. Nachfragen lohnt sich!



10. Einen Baum pflanzen

… für sich selbst, für die Liebsten, für die Kinder. Oder weil Äpfel lecker sind und Birken schön – und du damit einen kleinen Beitrag für den Klima- und Artenschutz leisten kannst. Denn jeder Baum zählt.



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